Literatur

Frauen meines Landes

Autorin: 

Akachi Adimora-Ezeigbo

Es ist im Verlauf der Jahre eine wunderbare Tradition geworden, am letzten Samstagabend im November den Vorleseabend „Wie die Geschichten in die Welt kamen“ im Rautenstrauch Joest Museum in Köln zu besuchen. Die Veranstaltungsreihe von -stimmen afrikas- (http://www.stimmenafrikas.de) bildet in einem bunten Reigen die Vielfalt literarischen Lebens eines riesigen Kontinents ab. Es ist manchmal politisch, manchmal heiter, oft beides, aber immer beachtenswert, was da von Schauspieler*innen und Moderator*innen im Verlauf des Abends vorgetragen wird. Wie dieses Gedicht, aus dem Kraft, Stolz und Wut zu gleichen Teilen sprechen. Geschrieben von Prof. Akachi Adimora-Ezeigbo aus Nigeria (Foto, Quelle: www.vanguardngr.com), Hochschullehrerin, Schriftstellerin und First Vice President of P.E.N. Nigeria.

Herzlichen Glückwunsch allen Frauen der Welt!

Autorin: 

C. Endres

Tor online twittert zum Frauentag einen schönen Artikel über: Fünf Autorinnen aus Fantasy und Science Fiction, die von Ursula K. Le Guin inspiriert wurden.

Die Werke von Ursula K. Le Guin (1929-2018, Foto) verankerten Fantasy und Science Fiction als ernstzunehmende Sujets der modernen Literatur. Darüber hinaus leistete Le Guin für viele Kolleginnen Pionierarbeit innerhalb der lange von Männern und maskuliner Engstirnigkeit geprägten Genreliteratur. Wir stellen fünf Science-Fiction-Autorinnen vor, die alle von Ursula K. Le Guin beeinflusst wurden.

Worte als meine Begleiter

Autorin: 

Gcina Mhlophe, Christa Morgenrath, Barbara Fischer

Am Samstag war es wieder soweit. Stimmen Afrikas erzählten uns im Rautenstrauch Joest Museum in Köln: Wie die Geschichten in die Welt kamen.
Organisatorin Christa Morgenrath vom Allerweltshaus über die Veranstaltung: Zum fünften Mal haben wir nun zu dieser Lesereise eingeladen, diesmal mit einer Vielzahl an weiblichen Stimmen. Wir stellten Klassikerinnen wie Yvonne Vera und Ken Bugul vor (letzte Woche bei un s zu Gast!) und einige der jüngeren Generation wie Susan Kiguli und Saphia Azzedinne. Sie werden feststellen können, wie prägend und ermutigend die erste Generation der schreibenden, vielmehr der publizierten Frauen für viele zeitgenössische Schriftstellerinnen waren und sind. Wie klar und selbstbewusst hier weibliche Positionen eingenommen und ausgedrückt werden. Die in London geborene, nigerianisch-ghanaisch Schriftstellerin Taiye Selasi sagt:
„Die Erfahrung eines Menschen in Worten festgehalten zu hören, kann durchaus auch die Art und Weise verändern, wie man sich selbst wahrnimmt. Dort, wo sich jemand einst völlig allein fühlte, kann dieser jemand sich nun zutiefst menschlich fühlen.“
Ich glaube: Diese Erfahrung der geistigen Fortbewegung brauchen wir heute und immer wieder. Und wir brauchen auch die Schönheit, die darin liegt und den Humor, auf den Sie sich an diesem Abend auch freuen durften.
Eine der Stimmen Afrikas ist Gcina Mhlophe (Foto). Mit Ihrem Gedicht "Worte als meine Begleiter" begann der Erzählreigen eines wunderbaren Erzählabends.

Schwerpunkt Indonesien: Schreiben im Schatten der Geschichte

Autorin: 

Ayu Utami, Schriftstellerin

Die blutige Verfolgung der Kommunisten von 1965/66 war unter dem Suharto-Regime ein Tabuthema. Die Schriftstellerin Ayu Utami erzählt vom Bemühen der Literatur, Totgeschwiegenes ans Licht zu bringen.

Zur Frankfurter Buchmesse: Saman von Ayu Utami

Autorin: 

Barbara Fischer

Vom 14. – 18. Oktober tummelt sich einmal mehr die Hautevolee der internationalen Bücherwirtschaft in Frankfurt sowie die, die sich dafür halten, die, die gerne mithielten, aber auch die, die gerne mal andere als kommerzielle Ziele verfolgen würden in einer Branche, die einst vom Gedanken an Kunst und von Idealismus getragen wurde. Zugegeben, der Anspruch Kunst zu schaffen in der Literatur ist lange passé. Was nicht heißt, es gäbe überhaupt keine Lichtblicke mehr. Zum Beispiel macht uns die Wahl des diesjährigen Gastlandes Indonesien bekannt mit dem, was früher „exotische Literatur“ genannt worden wäre.
Schon eine kleine Auswahl indonesischer Literatur lässt die Bandbreite und Geschichte erahnen, in der sich die Autor_innen des südostasiatischen Inselstaates bewegen.
Eine der international bekannten zeitgenössischen Schrifstellerinnen ist Ayu Utami (Foto). Sie gehört zum Jahrgang 1968, ist also im Jahr der Machtergreifung von General Soeharto geboren. Und schon sind wir mittendrin im historischen Rahmen ihres preisgekrönten Buches Saman, das bereits 1998 in Indonesien veröffentlicht wurde, wenige Wochen vor der Abdankung des Generals. 2007 wurde es übersetzt und kam auch in die deutschen Buchläden.

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.