Kunst

Das Zeinhorn

Autorin: 

Irmtraud Knoth, Malerin

Ich wollte schon immer mal ein Zebra malen, das wurde mir bewusst, als ich dieses Einhorn sah.

Frohe Ostern

Autorin: 

Rut Hanna Neidhardt

wünschen euch Hanna und Barbara

Zur Frankfurter Buchmesse: Saman von Ayu Utami

Autorin: 

Barbara Fischer

Vom 14. – 18. Oktober tummelt sich einmal mehr die Hautevolee der internationalen Bücherwirtschaft in Frankfurt sowie die, die sich dafür halten, die, die gerne mithielten, aber auch die, die gerne mal andere als kommerzielle Ziele verfolgen würden in einer Branche, die einst vom Gedanken an Kunst und von Idealismus getragen wurde. Zugegeben, der Anspruch Kunst zu schaffen in der Literatur ist lange passé. Was nicht heißt, es gäbe überhaupt keine Lichtblicke mehr. Zum Beispiel macht uns die Wahl des diesjährigen Gastlandes Indonesien bekannt mit dem, was früher „exotische Literatur“ genannt worden wäre.
Schon eine kleine Auswahl indonesischer Literatur lässt die Bandbreite und Geschichte erahnen, in der sich die Autor_innen des südostasiatischen Inselstaates bewegen.
Eine der international bekannten zeitgenössischen Schrifstellerinnen ist Ayu Utami (Foto). Sie gehört zum Jahrgang 1968, ist also im Jahr der Machtergreifung von General Soeharto geboren. Und schon sind wir mittendrin im historischen Rahmen ihres preisgekrönten Buches Saman, das bereits 1998 in Indonesien veröffentlicht wurde, wenige Wochen vor der Abdankung des Generals. 2007 wurde es übersetzt und kam auch in die deutschen Buchläden.

Kunstwerk des Monats: Freundinnen aus der Tiefe

Autorin: 

Hanna Rut Neidhardt, Frankfurter Künstlerin

Nun gab es Mokka in grüngoldenen Tässchen, bittersüß und pulverig. Karten wurden ausgetauscht.
Auf der Karte der Dame stand nur ein Name: N a d e e m , darunter das Wort Ägypten.
»Ach« sagte das Mädchen, »daher kommst du! Na sowas!«
Die Gastgeberin wiegte ihr Haupt. Um ihren Mund herum dehnte sich die Haut. Eine Wölbung stülpte sich aus, die sich sogleich fortsetzte bis hinauf zur Stirn, sich nun gegen das Kinn verstärkte und wieder zurücknahm und bald das ganze Gesicht, bald Teile daraus verformte und wieder entbildete, so, als werde es von unsichtbarer Hand geknetet. So saßen beide und warteten auf die Zeit.

Kunstwerk des Monats - Die drei Nornen

Autorin: 

Irmtraud Knoth

Die Nornen sind Urd, Verdandi und Skuld - die Weberinnen des Schicksals aus der Edda, der alitsländischen Liedersammlung aus dem 13. Jhd. Sie symbolisieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch in der griechischen Mythologie gibt es die Schicksalsweberinnen – sie heißen die Moiren.
Als Schicksalsspinnerinnen halten meine Nornen ein goldenes Geflecht in den Händen mit Verknotungen, Brüchen und ungeflochtenen Bändern.
Urd, die Vergangenheit, hat ein Band in der Hand, das zu Verdandi flattert. Sie schaut dabei Verdandi an, die als die Gegenwart die Bildbetrachterin ansieht.
Das Ende des Bandes hält Skuld, die Zukunft, fest. Und auch sie schaut zu Verdandi, der Gegenwart.
So verbinden und beeinflussen sich: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

Kontakt

Barbara Fischer Reitzer.