Forschung

Veränderung der Normalität durch Genderkompetenz

Autorin: 

Barbara Degen, feministische Juristin, Bonn

Ein neuer Volkssport scheint sich zu etablieren: wir graben der Wurzel des Baumes der Demokratie das Wasser ab und beklagen uns danach über das Ergebnis. Möglichst laut. Ganz wichtig: Schuld sind immer die Anderen. Doch es gibt Hoffnung. Der Demokratisierungsprozess trägt noch immer viele gesunde Früchte. Dass das so ist, verdanken wir Forscherinnen wie Ilse Konrad, die in ihrem neuesten Buch zu Genderkompetenz forscht, um sie als wichtigen Baustein für den Demokratisierungsprozess zu verankern.
Konrad setzt sich mit Hetero- und Homosexualität als Basis für Genderkompetenz auseinander und fokussiert ihre Forschung auf den Geschichtsunterricht und seine Bedeutung für die Vermittlung von verantwortungsvoller Reflexion. Ihr aktuelles Buch analysiert Möglichkeiten und Wirklichkeit pädagogischen Wirkens. Damit möglichst viele junge Menschen die Schule mit dem Vorsatz verlassen, den Baum der Demokratie zu hegen und seine Früchte in einer toleranten, offenen Gesellschaft zu genießen.

Der Herr der Lügen. Oder: So frei und so frisch …

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin

Die Philosophin Andrea Günter greift mit ihren wissenschaftskritischen Arbeiten immer wieder in die Zwischenräume einer scheinbar glatten Oberfläche, benennt deren Lücken und zeigt hartnäckig auf, wie viele Aspekte ein und derselbe Sachverhalt haben kann. Dafür reicht es oftmals, seinen Standpunkt ein klein Wenig zu verändern und den Blick zu weiten. Interessant sind in ihren Texten nicht allein die mit dieser Methode neugewonnenen Einsichten, sondern v.a. die Ursachen, die sie benennt. In diesem Beitrag erklärt sie, warum Denken immer wieder in ein starres Korsett gepresst wird und Erkenntnisse geglättet werden, so als wären sie einmalig und alternativlos. (Einführung von Barbara Fischer)

Wider die Hörigkeit der Frau

Autorin: 

Luise Pusch

Harriet Taylor Mill und John Stuart Mill gehören zu den radikalsten feministisch-politischen DenkerInnen des 19. Jahrhunderts. Ihre Ideen zur Frauenemanzipation und zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen sind – leider – bis heute aktuell. Am radikalsten aber war wohl, dass sie ihre Ideen in die Tat umsetzten und dabei ein philosophisches Gemeinschaftswerk schufen. Am 8. Oktober 1807 in London geboren, rundet sich in diesem Jahr der 110. Geburtstag der englischen Philosophin, Feministin und Sozialistin.

Die „Töchter Liliths“ – Frauenbilder in Fantasyromanen

Autorin: 

Isabel Busch, Haus der Frauengeschichte

Diese kritische Untersuchung von z.T. biblischen, soll heißen, zementierten Frauenbildern in den erfolgreichen Fantasy-Romanen“The Chronicles of Narnia” von C.S. Lewis ist Teil meiner Dissertation zum Thema „Konzepte von Weiblichkeit und Männlichkeit im Fantasy-Roman des 20. und 21. Jahrhunderts“. Dort finden sich alle genannten Aussagen in detaillierterer Form mit Textbelegen.

Gender und Klimawandel im südlichen Afrika

Autorin: 

Rita Schäfer, Ethnologin

Gender-Forschungen zum Klimawandel dokumentieren: Das südliche Afrika ist in mehrfacher Hinsicht von den Folgen des Klimawandels betroffen. Angesichts der aktuellen schweren Dürre wurde mancherorts der Notstand ausgerufen. Im folgenden Text umreiße ich die Situation im südlichen Afrika allgemein, mit konkreten Fallbeispielen aus Simbabwe.
(Foto: Folgen der Dürre im ländlichen Simbabwe, @ R. Schäfer)

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.