Feminismus

Zittert, zittert, die Hexen sind wieder da!

Autorin: 

Isabel Busch, Haus der Frauengeschichte Bonn

Hexen: darunter verstand man stets vor allem Frauen, die Magie ausüben. Mit dem Glauben, Magie ausüben zu können, waren auch immer Sehnsüchte und Ängste verbunden. Aber wann und warum wurde daraus ein Hexenwahn? Und wie bedeutend war es, wenn bestimmte Frauen unangepasst waren, so dass die zweite Frauenbewegung den Begriff Hexe bewusst positiv umdeutete?

Internationale Feministische Frauenkarawane

Autorin: 

Trude Menrath und Ulrike Braun, feministische Aktivistinnen

Jin Jihan Azadi ( kurdisch) - Kadin Yasam Özgürlük (türkisch) - Frau Leben Freiheit (deutsch)
Bereits zum vierten Mal findet der internationale Weltfrauenmarsch statt. Er startete am 6. März in Amed (auf türkisch: Diyabakir), der Hauptstadt der kurdisch geprägten Osttürkei. Wir, die wir teilnehmen und diesen Erfahrungsbericht schreiben, sind eine WFM-Koordinierungsgruppe aus dem Hunsrück und aus Köln und seit Jahrzehnten Frauen- und Lesbenpolitisch engagiert.

Vom Kopf auf die Füße stellen - Teil II

Autorin: 

Barbara Fischer im Gespräch mit Vera Zingsem

Vera Zingsem (Foto) zeigte in Teil 1 des Interviews auf, warum Mythenforschung zeitgenössische Relevanz besitzt. Das Bewusstsein und Wissen darum, wie viele Göttinnen und agile Frauen in der Mythologie und Theologie verschwiegen oder verfälscht wurden, setzt Prozesse in Gang, an deren Ende das Gleichgewicht stehen sollte. Jetzt spricht sie über Ursachen und Aussichten.

Vom Kopf auf die Füße stellen - Teil I

Autorin: 

Barbara Fischer im Gespräch mit Vera Zingsem

Vera Zingsem (Foto) ist d i e Expertin für Schöpfungsgeschichten und –mythen aus allen Teilen der Welt. Sie liebt es bunt, turbulent und vielfältig. Nicht zuletzt deswegen hat sie sich letztens auch mit der Kölner Karnevalstradition beschäftigt. Aber wo geht es noch dynamischer zu als zu Weiberfastnacht in der Südstadt? Genau, dort, wo gerade etwas erschaffen wird: Welten, Menschen oder Geschichten. Sie schaut genau hin und geht den Dingen auf den Grund. Und sie findet all die agilen Frauen, die uns in der zeitgenössischen Kultur vorenthalten oder verfälscht präsentiert werden. Sie spricht über ihre Arbeit, ihren Ansatz und über Lilith, jene mysteriöse Sumererin, deren Interpretationsspektrum von einem feurigen Geistwesen, über die unabhängige Ehefrau Adams bis zur kinderfressenden Dämonin reicht.

Kölner Karneval kosmopolitisch. Die Ursprünge des Kölner Karnevals in der Isis-Tradition

Autorin: 

Vera Zingsem, Theologin und Mythenforscherin

Wir sind es gewohnt, das Wort Karneval vom Lateinischen „carne vale“ herzuleiten und mit „lebe wohl Fleisch“ zu übersetzen. Wie aber, wenn es ganz anders wäre, und man die Ursprünge des Karneval bis in die vorchristliche Römerzeit und darüber hinaus sogar bis ins Alte Ägypten verfolgen könnte? Dann stünde nicht nur die Welt des Kölner Karneval auf dem Kopf und müßte sich neu sortieren. Doch da Kopfstehen für den Karneval ein Normalzustand ist, könnten sich daraus ganz neue Perspektiven ergeben. Der Kölner Karneval, um den es hier vor allem geht, bleibt immer noch Karneval, doch sein Name wird plötzlich auf eine andere Wurzel zurückgeführt. Nicht carne vale, sondern carnavalis, und das bedeutet Wagenschiff, ein Schiff also, das auch und vor allem über Land gezogen werden konnte, um bspw. die Äcker fruchtbar zu machen. Mit im carnavalis fuhren so bekannte Größen wie Isis, Venus, Holle und Bacchus oder Mars und kamen so den Menschen nahe. Gottheiten von ursprünglich ganz verschiedener Herkunft. Sie brachten Wein, Liebe, Musik und Tanz, aber erinnerten auch an Trauer, Leid und Tod. Sie machten den Karneval zu dem, was er von Anbeginn war: ein kosmopolitisches Ereignis, in dem die Traditionen der ganzen Welt ihren Platz fanden.

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.