Andrea Günter

Der Herr der Lügen. Oder: So frei und so frisch …

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin

Die Philosophin Andrea Günter greift mit ihren wissenschaftskritischen Arbeiten immer wieder in die Zwischenräume einer scheinbar glatten Oberfläche, benennt deren Lücken und zeigt hartnäckig auf, wie viele Aspekte ein und derselbe Sachverhalt haben kann. Dafür reicht es oftmals, seinen Standpunkt ein klein Wenig zu verändern und den Blick zu weiten. Interessant sind in ihren Texten nicht allein die mit dieser Methode neugewonnenen Einsichten, sondern v.a. die Ursachen, die sie benennt. In diesem Beitrag erklärt sie, warum Denken immer wieder in ein starres Korsett gepresst wird und Erkenntnisse geglättet werden, so als wären sie einmalig und alternativlos. (Einführung von Barbara Fischer)

Die Gartenlaube - Wie trivial ist Trivialliteratur? Teil 2

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin und Theologin

Texte von Autorinnen aus einem anderen Blickwinkel zu erzählen und einzelne Autorinnen der „Die Gartenlaube“ enttrivialisieren, kann dazu beitragen, Kriterien für die Bewertung von Geschlechterkonstellationen in literarischen Texten ebenso wie in geschlechterpolitischen Diskursen zu entwickeln. Da gibt es einiges zu entdecken.

Wie trivial ist Trivialliteratur? - Die Gartenlaube enttrivialisieren Teil 1

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin und Theologin

Andrea Günter (Foto) untersucht Texte von Autorinnen aus einem anderen Blickwinkel, sie enttrivialisiert sie am Beispiel der Autorinnen „Die Gartenlaube“. In dem Massenblatt „Die Gartenlaube“ veröffentlichten unzählige Autorinnen und wurden unzählige Frauen- und Geschlechterthemen verhandelt. Jedoch, dieses Blatt gilt als trivial. Mag das Urteil auch irgendwie zutreffen, die Zeitschrift war immer auch auf unterschiedlichste Weise ein „Frauenblatt“. Deshalb fordert eine solche Abwertung geradewegs dazu heraus, sich frauenbewegt genauer mit diesem "Massenblatt" und seiner "Trivialität" auseinanderzusetzen. Die Philosophin, Literaturwissenschaftlerin und Theologin Andrea Günter wird in zwei Teilen die unterschiedlichen Spuren, die „Die Gartenlaube“ frauenbewegt interessant machen, verfolgen. Sie geht in einem ersten Beitrag der Wertung „Trivialliteratur“ nach und stellt die bildungspolitische Bedeutung des Mediums, seine Themen und die Vielseitigkeit seiner Autorinnenprofile vor.

Bereitschaft zur Dezentrierung und die Geschlechtergerechtigkeit

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin und Autorin

Über die Ausweglosigkeit einiger aktueller feministischer Konzepte; warum Gerechtigkeit, genauer gesagt Geschlechtergerechtigkeit eine der großen Kategorien ist, um patriarchale Verhältnisse zu kritisieren und frauenbewegte Anliegen stark zu machen; und was ausgerechnet Aristoteles damit zu tun hat, all das und mehr findet sich im folgenden Text. Für alle Quer- und Weiterdenkerinnen unbedingt zu empfehlen.

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.