Worte als meine Begleiter

Autorin: 

Gcina Mhlophe, Christa Morgenrath, Barbara Fischer

Am Samstag war es wieder soweit. Stimmen Afrikas erzählten uns im Rautenstrauch Joest Museum in Köln: Wie die Geschichten in die Welt kamen.
Organisatorin Christa Morgenrath vom Allerweltshaus über die Veranstaltung: Zum fünften Mal haben wir nun zu dieser Lesereise eingeladen, diesmal mit einer Vielzahl an weiblichen Stimmen. Wir stellten Klassikerinnen wie Yvonne Vera und Ken Bugul vor (letzte Woche bei un s zu Gast!) und einige der jüngeren Generation wie Susan Kiguli und Saphia Azzedinne. Sie werden feststellen können, wie prägend und ermutigend die erste Generation der schreibenden, vielmehr der publizierten Frauen für viele zeitgenössische Schriftstellerinnen waren und sind. Wie klar und selbstbewusst hier weibliche Positionen eingenommen und ausgedrückt werden. Die in London geborene, nigerianisch-ghanaisch Schriftstellerin Taiye Selasi sagt:
„Die Erfahrung eines Menschen in Worten festgehalten zu hören, kann durchaus auch die Art und Weise verändern, wie man sich selbst wahrnimmt. Dort, wo sich jemand einst völlig allein fühlte, kann dieser jemand sich nun zutiefst menschlich fühlen.“
Ich glaube: Diese Erfahrung der geistigen Fortbewegung brauchen wir heute und immer wieder. Und wir brauchen auch die Schönheit, die darin liegt und den Humor, auf den Sie sich an diesem Abend auch freuen durften.
Eine der Stimmen Afrikas ist Gcina Mhlophe (Foto). Mit Ihrem Gedicht "Worte als meine Begleiter" begann der Erzählreigen eines wunderbaren Erzählabends.

Über die Vielfalt von Frauen und Männern - Teil 4

Autorin: 

Gaby Mayr

Gender am Ende?
Auf der anderen Seite ziehen die Festumzüge der Homosexuellen am Christopher Street Day immer mehr Menschen an, Weltkonzerne beteiligen sich mit eigenen Trucks an den Paraden, und die Genderforschung liefert vielfältige Ergebnisse, wie Geschlechterdifferenzen konstruiert werden.

Über die Vielfalt von Frauen und Männern - Teil 3

Autorin: 

Gaby Mayr

Gender am Ende?
Zwar bestreitet heute in Deutschland niemand mehr, dass Frauen studieren können. Aber es ist vermintes Terrain, ob der Staat im Namen der Gleichberechtigung dafür sorgen muss, dass mehr Frauen in Vorstände aufrücken, und ob Väter genauso gut für ihre kleinen Kinder sorgen können wie Mütter.
Rechte und manche Konservative kämpfen angestrengt um die Alleinstellung traditioneller Familien, um Frauen- und Männerbilder aus dem 19. Jahrhundert, und sie erhalten dabei Schützenhilfe von einigen Wissenschaftlern.

Über die Vielfalt von Frauen und Männern - Teil 2

Autorin: 

Gaby Mayr

Gender am Ende?
ProfessorInnen, die zu Genderfragen forschen, werden beschimpft, und bei den grün-schwarzen Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg wurde mühsam darum gerungen, ob das Wort "Gender" in den Vereinbarung vorkommen darf. Nein, das Wort blieb draußen.
Die Auseinandersetzung ist andauernd und erbittert, denn es geht um viel! Um Bequemlichkeiten, um Privilegien,­ um die Macht.

Über die Vielfalt von Frauen und Männern - Teil 1

Autorin: 

Gaby Mayr

Gender am Ende?
Der Ausdruck wurde von den Sozialwissenschaften eingeführt. Er soll beschreiben, dass Männerrollen und Frauenverhalten nicht nur von der Biologie bestimmt werden. Doch inzwischen ist "Gender" zum Kampfbegriff in Politik und Wissenschaft geworden. Steckt mehr dahinter als nur Besitzstandswahrung?

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.