Piratinnen und Freibeuterinnen der Weltmeere - Irland

Autorin: 

Alexander Krist, Haus der FrauenGeschichte Bonn

Frauen als Piraten? Ist das nicht schon wieder so ein schreckliches Gender-Mainstream-Klischee aus linksalternativen Kinderbüchern und Commercial-Correctness-Hollywood-Filmen? Und wer weiß schon genau zu sagen, was alles Seemansgarn ist? Aus einer alten irischen Seefahrerfamilie jedenfalls stammt die irische Piratin Grace O’Malley...

Veränderung der Normalität durch Genderkompetenz

Autorin: 

Barbara Degen, feministische Juristin, Bonn

Ein neuer Volkssport scheint sich zu etablieren: wir graben der Wurzel des Baumes der Demokratie das Wasser ab und beklagen uns danach über das Ergebnis. Möglichst laut. Ganz wichtig: Schuld sind immer die Anderen. Doch es gibt Hoffnung. Der Demokratisierungsprozess trägt noch immer viele gesunde Früchte. Dass das so ist, verdanken wir Forscherinnen wie Ilse Konrad, die in ihrem neuesten Buch zu Genderkompetenz forscht, um sie als wichtigen Baustein für den Demokratisierungsprozess zu verankern.
Konrad setzt sich mit Hetero- und Homosexualität als Basis für Genderkompetenz auseinander und fokussiert ihre Forschung auf den Geschichtsunterricht und seine Bedeutung für die Vermittlung von verantwortungsvoller Reflexion. Ihr aktuelles Buch analysiert Möglichkeiten und Wirklichkeit pädagogischen Wirkens. Damit möglichst viele junge Menschen die Schule mit dem Vorsatz verlassen, den Baum der Demokratie zu hegen und seine Früchte in einer toleranten, offenen Gesellschaft zu genießen.

Besuchszeit vorbei. Oder: Kill the Kasper

Autorin: 

Barbara Fischer, Schriftstellerin

Es war schon ein starkes Stück, welches das Dresdner Ensemble vom Theater Junge Generation (TJG) am Sonntagabend im Theater An der Rott aufgeführt hat. Die Dresdner gastierten dort im Rahmen des Bochumer Figurentheaterfestival Fidena - mit einem furiosen Massenmord an ihren Puppen. Doch das war erst der Anfang…

Der Herr der Lügen. Oder: So frei und so frisch …

Autorin: 

Andrea Günter, Philosophin

Die Philosophin Andrea Günter greift mit ihren wissenschaftskritischen Arbeiten immer wieder in die Zwischenräume einer scheinbar glatten Oberfläche, benennt deren Lücken und zeigt hartnäckig auf, wie viele Aspekte ein und derselbe Sachverhalt haben kann. Dafür reicht es oftmals, seinen Standpunkt ein klein Wenig zu verändern und den Blick zu weiten. Interessant sind in ihren Texten nicht allein die mit dieser Methode neugewonnenen Einsichten, sondern v.a. die Ursachen, die sie benennt. In diesem Beitrag erklärt sie, warum Denken immer wieder in ein starres Korsett gepresst wird und Erkenntnisse geglättet werden, so als wären sie einmalig und alternativlos. (Einführung von Barbara Fischer)

Christina von Schweden

Autorin: 

Irmtraud Knoth, Malerin

Der Artikel Barbara Degens über Christina von Schweden in diesem blog hat mich neugierig gemacht auf eine Frau, von der ich immer mal wieder gehört hatte, über die ich aber bis zu dem Zeitpunkt letztlich nichts wusste. Ich begann zu recherchieren.
Ich las zum Leben und Wirken Christina von Schwedens. Und ich betrachtete immer wieder Stiche, Gemälde und Münzportraits mit ihrer Abbildung. So sehr ich ihre historischen Verdienste als Königin schätze, weitaus mehr faszinierte mich ihr Gesicht. Alle Bildnisse unterschieden sich voneinander, ob gemalt, gezeichnet oder geprägt. Alle Bildnisse waren geschönt oder detailverliebt. Nur ein Detail fand sich unterschiedslos auf allen Darstellungen: die ausgeprägte Nase. So nahm ich von allen Bildern etwas heraus und gestaltete mein eigenes Bild der Christina von Schweden.

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Über das Buch

Author Die Autorin unternimmt Streifzüge durch verschiedene Weltenmythologien und versammelt die Personen und ihre Geschichten um die Weltenesche Yggdrasil. Mythomania.net

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Barbara Fischer Reitzer.